Ärztliche Versorgung & Apotheke

Die ärztliche Versorgung in Schweden entspricht dem mitteleuropäischem Standard. Was das schwedische vom deutschen Gesundheitswesen unterscheidet: Bei Erkrankungen - und bei Unfällen sowieso - meldet man sich direkt bei der akutmottaging, der Unfallstation in Krankenhäusern und Kliniken. Man geht also nicht zum Hausarzt.

Schweden, Österreich und Deutschland haben ein so genanntes Sozialversicherungsabkommen geschlossen. Daher fällt bei Vorlage der EU-Krankenversicherungskarte auch bei deutschen Urlaubern, die zum Arzt gehen, nur die in Schweden übliche Gebühr an. Dennoch wird eine Auslands-Reisekrankenversicherung empfohlen.

Apotheken in Schweden heißen Apotek. Im Stadtbild sind sie leicht durch die stilisierte, meist grüne Schlange auf weißem Grund zu erkennen.

Wichtiger Hinweis: Viele Arzneimittel - mehr als etwa in Deutschland - sind in Schweden verschreibungspflichtig. Wer also seine Medikamente mit in den Urlaub nimmt, sollt das Rezept des Arztes / die Rechnung der Apotheke mitnehmen, um sie im Zweifelsfall vorlegen zu können.