Einkaufen
Das in den skandinavische Länder wie Norwegen verglichen mit Deutschland höhere Preise für Lebensmittel bezahlt werden müssen, ist kein Geheimnis. Eine Ausnahme bildet dabei Schweden!
Seit dem EU-Beitritt Schwedens am 1. Januar 1995 haben sich die Preise für Lebensmittel den deutschen Preisen stark angenähert. Neben den großen und teuren Supermarktketten wie ICA und Coop, gibt es auch günstige Alternativen wie Lidl, Netto oder Willys. Auf Grund der Struktur der schwedischen Lebensmittelbranche können preisbewusste Einkäufer die günstigsten Produkte an der Westküste und in dem Raum Göteburg erhalten.
Für den gewohnten Einkauf von Alkohol müssen besondere Umstände beachtet werden: Im Supermarkt kann nur Leichtbier, auf schwedisch Lättöl, gekauft werden. Ähnlich wie in Norwegen, können alkoholische Getränke über 3,5 Promille ausschließlich in den staatlichen Verkaufsstellen, den Systembolaget, erworben werden. Diese staatlich kontrollierten Geschäfte sind in den meisten Städten zu finden und lassen mittlerweile sogar Selbstbedienung zu. Auf Grund der hohen Steueraufschläge auf die alkoholischen Getränke sind jedoch die Preise dementsprechend hoch.
Wer gerne dagegen eine Shopping-Tour durch die schwedischen Innenstädte machen möchte, braucht keine überhöhten Preise fürchten. Textilien, Schuhe, Bücher und alle anderen wichtige Konsumgüter sind mit deutschen Preisen vergleichbar. Wer sich in Schweden auf die Schnäppchenjagd begeben möchte, der sollte besonders auf folgende Hinweise achten. An vielen Artikeln befinden sich Schilder für reduzierte Ware oder Ausverkauf. Das Zeichen „REA“ bedeutet Ausverkauf und das Schild "Extrapris" signalisiert günstige gebrauchte Waren. Außerdem sind spezielle Sonderposten mit „Fynd“ gekennzeichnet.
